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Dr. Hajo Eicken (links) übernimmt als wissenschaftlicher Direktor von nun an das Ruder am Alfred-Wegener-Institut. Prof. Dr. Maarten Boersma (rechts) gibt das Steuer symbolisch an ihn weiter.
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Liebe Leser:innen,
in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters möchten wir Ihnen als erstes unseren neuen wissenschaftlichen Direktor des AWI vorstellen: Dr. Hajo Eicken! Auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Willkommen in der AWI-Familie. Für den Newsletter haben wir Herrn Eicken drei persönliche Fragen gestellt.
Einen wortwörtlichen Durchbruch konnte das internationale Forschungsprojekt SWAIS2C verzeichnen: Es ist gelungen, in der Westantarktis den bisher längsten Sedimentkern (228 Meter) unter einem aufliegenden Abschnitt des Ross-Schelfeises zu erbohren. Das AWI ist maßgeblich an dem Projekt beteiligt.
Zudem können wir stolz verkünden, dass wir eine neue Kommunikationsplattform haben: Die On Expedition-App! Darin wurde die bisherige Polarstern-App um die Neumayer-Station III erweitert. Unsere Leser:innen erhalten damit regelmäßige News von gleich zwei AWI-Infrastrukturen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Marlena Witte Kommunikation und Medien
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Pressemitteilung des Monats
Wie bilden sich Wolken in der Antarktis?
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Im Klimasystem der Erde trägt die Antarktis entscheidend dazu bei, Sonnenstrahlung in den Weltraum zu reflektieren. Dabei spielen die großen weißen Eisflächen und Wolken eine wichtige Rolle. Wie Wolken in der Antarktis entstehen, mit der Atmosphäre wechselwirken und von welcher Bedeutung Aerosole hierbei sind, ist jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Mit der SANAT-Flugkampagne hat das AWI, gemeinsam mit weiteren Partnern, die ersten fluggestützten Aerosol-Messungen in der Antarktis seit 20 Jahren durchgeführt.
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On Expedition-App
AWI-Wissenschaft online: Die neue On Expedition-App bündelt wissenschaftliche Berichterstattung aus der Polarforschung, indem Beiträge von Bord des Forschungsschiffs Polarstern mit Posts der Neumayer-Station III in der Antarktis zusammengeführt werden.
Zur On Expedition-App.
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TEDx Talk: Stars of Polar Night
AWI-Fotografin Esther Horvath war beim TEDx Talk mit ihrem Vortrag "Stars of Polar Night" zu Gast. Darin berichtet sie über ihre Arbeit in der Arktis und Antarktis sowie über die Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund.
Zum Talk
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Rekordbohrung unter dem Ross-Schelfeis
Ein internationales Team mit AWI-Beteiligung hat in der Westantarktis den bisher längsten Sedimentkern (228 m) unter einem aufliegenden Abschnitt des Ross-Schelfeises erbohrt. Mehrere deutsche Institute, unter anderem auch das AWI, sind an dem Projekt SWAIS2C beteiligt. Mehr Infos
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Theater in der Antarktis
Ein vierköpfiges Team des Deutschen Theaters hat sich auf eine Recherche-Reise in die Antarktis gemacht, um dort ein Theaterstück zu produzieren. Sie arbeiteten und lebten für mehrere Wochen an der Neumayer-Station III, um die Antarktis hautnah zu erleben und ihre Erfahrungen schlussendlich im Stück "POLARIS" dem Publikum näherzubringen. Im Rahmen einer Vorab-Veranstaltung gab es einen ersten Vorgeschmack für das Publikum mit einer Liveschalte in die Antarktis. Die Premiere des Stücks folgt am 5. Juni in Berlin.
Mehr Infos zu POLARIS
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3 Fragen an:
Dr. Hajo Eicken - neuer AWI-Direktor
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1. Herr Eicken, was hat Sie bewegt, von Alaska ans AWI nach Bremerhaven zu wechseln?
Beim Einbiegen auf die Zielgerade meiner Wissenschaftslaufbahn war die Möglichkeit, noch einmal am AWI zu wirken, extrem reizvoll. Für mich schließt sich hier ein Kreis. Als Teil des in den letzten drei Jahrzehnten gewaltig gewachsenen AWI-Teams Verbindungen zwischen verschiedenen Forschungsdisziplinen, Wissensformen und Anwendungen zu fördern, das ist spannend und macht mir Spaß.
2. Hat die politische Situation in den USA Ihre Entscheidung beeinflusst?
An meinem ehemaligen Institut (International Arctic Research Center, IARC, an der University of Alaska Fairbanks) haben wir eine breite Führungsriege, die gemeinsam begonnene Strategien auch im jetzigen politischen Klima weiter und besser umsetzen kann. Bei meinem Wechsel habe ich mich gefragt, ob gerade die internationale Vernetzung, die ich am IARC gefördert habe, jetzt am AWI weiter ausgebaut werden kann. Das AWI und Deutschland können in der jetzigen Forschungslandschaft und geopolitischen Lage eine wichtige Vermittlerrolle spielen. Inwieweit wir beim Zurückfallen der USA auch Führungsansprüche in der Forschung ausbauen wollen, sollten wir gemeinsam erkunden.
3. Welchen neuen Impulse möchten Sie am AWI setzen?
Mein Stichwort hierzu ist "ganzheitliche Polarforschung", also die Einbindung von Gesellschaftswissenschaften und Indigenen Wissensformen, aber auch die Einbeziehung von externen Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor. Dies würde ich gerne weiter stärken. Am AWI und bei unseren Partnern ist dazu schon viel vorhanden, aber dies gezielter und strategischer umzusetzen, wird in den kommenden Jahren eine spannende Angelegenheit. Hier können dann auch wichtige Impulse und methodische Ansätze aus den Sozialwissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften und anderen Bereichen kommen. Das heißt aber nicht, dass wir uns zum Beispiel von der Erdsystemforschung abwenden, sondern vielmehr, dass wir diese Forschung gezielt bereichern wollen.
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Neue Bilder im AWI-Hörsaal
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